Zunächst zu den bebilderten Bauanleitungen für die Container. Mit dem Erscheinen anderer Containerbauformen werden auch die entsprechenden bebilderten Bauanleitungen hier erscheinen. In den jeweiligen Download - Dateien findet man eine gekürzte Anleitung zum Nachlesen.

Eine kleine Besonderheit bei den Containern ist die Möglichkeit, sie in zwei verschiedenen Varianten bauen zu können. Man sollte sich also vor dem Ausdrucken der Container für eine Variante entscheiden, da sich die Varianten auch im benötigten Papier für den Druck unterscheiden. Deshalb diese Bauanleitungen, in denen die jeweiligen Vorteile und Unterschiede erklärt werden.
Eines der vielen kleinen Probleme bei der Modelleisenbahn ist das Finden von entsprechendem Ladegut. Der Einzelhandel und das Internet bieten eine Vielzahl von möglichen Beladungen an, die in der Regel recht gut gemacht sind. Man hat dann eigentlich nur noch die Quahl der Wahl. Häufig ist es dann eine Entscheidung, bei der der Preis die entscheidende Rolle spielt. Besonders problematisch wird es dann, wenn es um die Beladung mit Containern geht. Will man dann noch einen Containerumschlag gestalten, ist man da ganz schnell bei Preisen, für die man schon so manche Diesellok bekommen könnte. Man fragt sich dann schon, ob diese "kleinen Plastikkisten" diesen Preis auch rechtfertigen.

Als N-Bahner muß man leider sagen, dass die Bedruckung und die Ausführung mancher handelsüblicher Produkte sehr zu wünschen übrig lassen.
Deshalb hier also das Angebot: Container aus Karton zum selber Ausdrucken und Zusammenkleben und das alles zum Nulltarif.
Bei der Konstruktion der Container wurde wert darauf gelegt, dass diese "kleinen Pappkisten" so echt wie möglich aussehen sollen. Dazu zählt die Gestaltung der Türen, Scharniere, Kühlagregate und vor allen Dingen der Logos der einzelnen Gesellschaften. Durch entsprechende grafische Gestaltung haben wir versucht, die fehlende Oberflächenstruktur so gut wie möglich zu immitieren.
Außerdem fanden wir noch sehr viel mehr interessante Containerbauformen, als die üblichen Standard- und Kühlcontainer. Deshalb wird man auf den folgenden Seiten auch einige Bauformen entdecken, die dem einen oder anderen unbekannt sein könnten, aber bei den Recherchen zum Thema "Container" war es überraschend, welche große Vielfalt an Bauformen es gibt.
Willkommen bei
Variante 1 - Die Einfache:
Diese Version ist die wohl üblichste Art, einen Papiercontainer zu bauen. Einfach die Datei auf entsprechend stabilen Papier ausdrucken, ausschneiden, falten und wie auf den Bildern dargestellt, zusammenkleben.
Ich empfehle folgende Papierstärken:
Spur Z (1:220) : ca. 100 - 130g/m2
Spur N (1:160): ca. 160 - 180g/m2
Spur TT (1:120) und Spur H0 (1:87): ca. 200 - 250g/m2
Als Papier empfehle ich mattes oder seidenmattes Fotopapier. Langsam gedruckt, bzw. mit der Druckqualität "hoch" werden die Ausdrucke sehr detailreich und geben selbst kleinste Strukturen exakt wieder. 
Variante 2 - Die (etwas) Aufwendigere:
Diese Version basiert auf dem gleichen Prinzip, welches wir bei der Konstruktion unserer Gebäudebausätze anwenden. Zuerst wird ein stabiler Grundkörper aus Graupappe gebaut. Dieser wird anschließend verkleidet. Auf diese Weise entsteht ein sehr stabiler Container. Die Verkleidung kann aus relativ dünnem Papier hergestellt werden (90 - 110g/m2 reichen völlig aus). Dieses dünne Papier ermöglicht ein sauberes Falten mit scharfen Kanten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Zudem sind diese Container etwas schwerer und es gelingt problemlos ein verzugsfreier Aufbau. Ein klein wenig mehr Aufwand, der sich aber in besserer Qualität auszahlt.
Bei dieser Baumethode brauchen wir für alle Spurweiten nur eine Papierstärke. Da das Papier nicht mehr für die Stabilität verantwortlich ist, genügt eine Papierstärke von maximal 110g/m2 für den Ausdruck.
1. Zusatzteile mit Graupappe verstärken 2. ausschneiden 3. Boden mit Seitenwand verkleben
1. Zusatzteile mit Graupappe verstärken 2. ausschneiden 3. Boden mit Seitenwand verkleben
4. Seitenwände ankleben 5. Dach aufsetzen 6. Verkleidung ausschneiden
4. Seitenwände ankleben 5. Dach aufsetzen 6. Verkleidung ausschneiden
7. Verkleidung zuerst am Dach ankleben 8. allseitig verkleben 9. der Container ist ...
7. Verkleidung zuerst am Dach ankleben 8. allseitig verkleben 9. der Container ist ...
10. ... fertig ungünstig !! richtig !!
10. ... fertig ungünstig !! richtig !!
1. ausschneiden 2. falten 3. kleben
1. ausschneiden 2. falten 3. kleben
4. fertig Nachteil der Variante 1
4. fertig Nachteil der Variante 1
Das ist die einfache Variante, mit der Container für die Spur N und Spur Z in guter Qualität gebaut werden können.
Der Nachteil dieser Baumethode ist allerdings die Tatsache, dass bei zunehmender Größe des Maßstabes auch das Papier stärker werden muß (Stabilität). Damit wird es zunehmend schwieriger, die Container sauber zu falten. Es entstehen entweder runde Kanten oder die Oberfläche des Papiers reist an den Knickkanten stellenweise ein (Bild 5).
Die Pappeteile sollten vor dem Zusammenbau gerade gebogen werden (siehe Bild 11 und 12).
Nur so kann ein sauberer Zusammenbau gewährleistet werden.
Die folgenden Bilder zeigen einen 40ft - Container von MAERSK und einen 53ft - Container der australischen Gesellschaft KENT auf einem amerikanischen Containerwagen. Der untere Container ist ein handelsüblicher aus Plastik. Der Obere ist ein "Kartoncontainer".
Die anderen Bilder zeigen den 53ft Container in Spur N und in Spur H0.
53ft Container KENT und 40ft Container MAERSK 53ft Container KENT und 40ft Container MAERSK
53ft Container KENT und 40ft Container MAERSK 53ft Container KENT und 40ft Container MAERSK
53ft Container N + H0 53ft Container N + H0
53ft Container N + H0 53ft Container N + H0
53ft Container N + H0 53ft Container N + H0
53ft Container N + H0 53ft Container N + H0
Container (unterschiedliche Bauformen und Gesellschaften)
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